Carl Funke I • Lichtwechsel.Ruhr

Carl Funke I

Die Zeche Carl Funke war ein Steinkohlebergwerk in Essen. Es befand sich im Stadtteil Heisingen am Nordufer des Baldeneysees.
Wie bei den anderen Zechen im Ruhrtal gehen auch die Anfänge der Zeche Carl Funke auf ältere Stollenbetriebe zurück. So wurde 1773 durch das damalige Bergregal die Kohlenkoncession der Zeche Hundsnocken verliehen. Diese Stollenzeche, welche ihre Berechtsame in Heisingen auf dem späteren Zechengelände nördlich des heutigen Baldeneysees hatte, schloss sich in den folgenden Jahren mit anderen Koncessionen zu einer bergrechtlichen Gewerkschaft zusammen.
1967 erfolgte der Verbund der Zeche Carl Funke mit der Zeche Vereinigte Pörtingssiepen zum Verbundbergwerk Pörtingssiepen/Carl Funke. Nach der Stilllegung des Verbundbergwerks 1973 lag das Betriebsgelände zehn Jahre verwaist. Ab 1985 wurden alle Tagesanlagen abgebrochen mit Ausnahme des Fördergerüstes Schacht Carl Funke 1, welches als Industriedenkmal erhalten blieb. Nach der Renaturierung des Zechengeländes siedelte sich dort der Kleingartenverein Carl-Funke e.V. an. Das Industriedenkmal ist ebenso wie die 1900 bis 1901 errichtete Siedlung Carl Funke ein Teil der Route der Industriekultur.
Quelle: Wikipedia

Standort Lanfermannfähre 40, Essen
GPS 51.404121,7.049659

Lichtinstallation 18.10.2014

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