Carolinenglück III • Lichtwechsel.Ruhr

Carolinenglück III

Die Zeche Carolinenglück (bis 1870 Zeche Glückauf) war ein Steinkohlen-Bergwerk in Bochum-Hamme.
Im Jahre 1844 wurden erstmals Probebohrungen auf dem Gelände durchgeführt. In einer Tiefe von 41 Metern und 52 Metern wurden Kohlevorkommen entdeckt. 1847 konnte mit dem Abteufen begonnen werden. Die Zeche war eine der ersten, die das harte Mergelgestein durchbrach, um in größeren Tiefen Kohle abbauen zu können. 1848 wurde die Karbonschicht in einer Tiefe von 42 Metern erreicht.
Die Zeche wurde am 31. Mai 1964 stillgelegt. Heute erinnert an sie – außer dem gleichnamigen Gewerbegebiet – nur noch das 1912 über Schacht 3 errichtete Strebengerüst der Bauart Zschetzsche sowie der 1856 über Schacht 2 errichtete und durch Umbauten veränderte Malakow-Turm. Beide Schächte werden nach wie vor zur Wasserhaltung genutzt. Durch das ehemalige Zechengelände führte die Erzbahn, die in diesem Teil ihrer Trasse auf eine Zechenanschlussbahn der 1850er Jahre zurückgeht. Heute verläuft auf ihr der Radweg von der Jahrhunderthalle in Bochum zum ehemaligen Erzhafen Grimberg am Rhein-Herne-Kanal.
Quelle: Wikipedia

Standort Karolinenstraße 92, Bochum
GPS 51.492839,7.180879

Lichtinstallation November 2014

Mahnwache der Ewigkeit